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Singen macht Spaß und bringt Freude – dem der singt und denen die Zuhören. Je nach Talent und Veranlagung kann jede Stimme ausgebildet werden! Für eine Profilaufbahn benötigt man natürlich auch mehr stimmliches “Ausgangspotezial”, als wenn man zum Spaß und zur Entspannung singt!
Mein Konzept für modernen & ganzheitlichen Gesangsunterricht hat sich über die Jahre meiner Unterrichtstätigkeit (seit 1995) immer weiter entwickelt und in der Praxis bewährt.
Der Körper ist das Instrument! Mit Hilfe von Lockerungs - und Atemübungen (aus dem Yoga, Tao, nach Middendorf u.a.) gelingt es, Atem- und Resonanzräume zu aktivieren, den Stimmsitz zu verbessern, Somit verbessert sich die Resonanz und die Stimme trägt müheloser. Nun lässt sich der Tonumfang erweitern...
Mein Ziel ist es, die Sänger/Sängerinnen die zu mir kommen, zu befähigen ihren eigenen stimmlichen Ausdruck zu finden. Dabei ist es mir wichtig, die individuellen stimmlichen Anlagen zu erkennen und im Sinne des Schülers (und nicht meines Schönheitsideals) auszubauen - zu einer gesunden, leistungsfähigen, natürlichen und “beseelten” Stimme.
Bei keinem Instrument müssen Körper, Psyche & Ego so eng zusammenarbeiten wie beim Singen! Das heißt: ein lautes Stimmorgan reicht nicht immer aus, um auch gut singen zu können. Wichtig ist auch, wie ich die Töne zum Leben erwecke, meine Erfahrungen – gute und schlechte – in Töne & Lieder umsetze, die berühren (das meine ich mit beseelt)
Gerade deshalb, ist für mich Gesangsunterricht eine ganzheitliche und individuelle Angelegenheit, die man nicht zwischen Tür und Angel, wo ein Gesangsschüler dem anderen die Türklinke in die Hand gibt, abwickeln kann.
Durch die Übungen, die ich aufschreibe, ist dann auch jeder meiner Schüler in der Lage, zu Hause die Stimme zu trainieren und schnell selbstständig mit der Stimme zu arbeiten, auch wenn kein Gesangsunterricht mehr vonnöten ist. Selbstverständlich stehe ich auch später mit Rat & Tat gern zur Seite.
Leider sind mit dem Singen auch Ängste & Vorurteile verbunden, wie: Treffe ich den Ton? Hoffentlich bin ich laut genug Hoffentlich bin ich nicht zu laut Wie war der Text doch gleich??? Wenn mir jetzt der Ton weg bricht, werde ich ausgelacht... Man muss mit Druck singen, nur dann ist es gut Viele Ängste und Irrtümer verschwinden bereits nach den ersten Gesangsstunde.. Und nicht zuletzt gibt es viele Menschen, die so gern singen würden, es sich aber nicht zutrauen, weil sie vor X Jahren mal Sätze gehört haben, wie:
Du brummst, stell dich nach hinten in den Chor Wenn du singst, wird die Milch sauer... Singen ist albern Singen lernen ist zu teuer Singen lernen ist Luxus Deine Stimme ist zu leise Du triffst die Töne nicht...
... und ähnlichen Quatsch. Natürlich hat jede Stimme ihre Grenzen. Aber wer Spaß und Interesse am Singen hat, kann die Stimme auch weiter entwickeln um dann mit noch mehr Spaß zu singen! Sei es im Chor oder erstmal zu Hause. All Jenen empfehle ich meine Stimmbildung für Ängstliche: „Ich singe nur in der Badewanne“. Behutsames Körper-, Atem- und Stimmtraining legt die Singstimme frei. Jeder kann singen! Und nicht jeder muss gleich ein Superstar werden!
Und: Anders als bei einem Instrument, ist man zum singen lernen nie zu alt!
Ein paar Gesangsübungen und Tipps finden Sie hier:
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